Schon vor Zehntausenden von Jahren gestalteten Menschen ihre Körper bewusst: mit Bemalungen, Schmuck, Frisuren oder rituellen Praktiken, die weit über reine Ästhetik hinausgingen. Der Körper war Ausdruck von Identität, Zugehörigkeit, Status und Weltbild – im Leben ebenso wie im Tod.
Genau diesen Zusammenhängen geht das neue Quartalsprogramm von MONREPOS, dem Archäologischen Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution, auf den Grund. Aus archäologischer Perspektive wird sichtbar, wie tief Körperkult in der Menschheitsgeschichte verwurzelt ist. Ergänzt wird das Programm durch Impulse aus Psychologie, Kunstwissenschaft und aktuellen gesellschaftlichen Debatten.
Themenführungen, Vorträge, Workshops und Dialogformate laden dazu ein, den eigenen Blick auf den Körper zu hinterfragen und Vergangenheit mit Gegenwart in Beziehung zu setzen.