Neuerscheinung: Theorie | Archäologie | Reflexion

Der zweite Band der wissenschaftlichen Reihe „Theoriedenken in der Archäologie“ (TidA) ist erschienen. Mit diesem Band tritt erstmals auch das Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) offiziell als Mitherausgeber der Reihe auf, die seit 2023 im Gold Open Access sowie als Print on Demand publiziert wird. Herausgegeben wird TidA gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft Theorien in der Archäologie e.V. (AG TidA) und dem LEIZA.

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Unter dem Titel „Theorie | Archäologie | Reflexion. Kontroversen und Ansätze im deutschsprachigen Diskurs“ widmet sich der Doppelband der Vielfalt theoretischer Zugänge, die den archäologischen Diskurs heute und künftig prägen. Er vereint wegweisende Beiträge, experimentelle Denkansätze und erste theoretische Annäherungen aus unterschiedlichen archäologischen Fachrichtungen. Sowohl etablierte Forscher*innen als auch Nachwuchswissenschaftler*innen bringen ihre Perspektiven ein und liefern neue Impulse für die theoretisch-methodische Debatte.

Band 2 legt seinen Schwerpunkt auf Relationen und Beziehungen, Zeit und Raum sowie Modelle, Analogien und Abstraktionen in der Archäologie. Die Reihe steht insgesamt für eine kritische, reflektierte Auseinandersetzung mit theoretischen und methodischen Grundlagen archäologischer Forschung und deren gesellschaftlichen Bezügen – im deutschsprachigen Raum wie auch international.

Der Band ist ab sofort digital frei zugänglich und als Printausgabe erhältlich.

Buchdaten

Renger, Martin, Schreiber, Stefan und Veling, Alexander (Hrsg.): Theorie | Archäologie | Reflexion 2: Kontroversen und Ansätze im deutschsprachigen Diskurs, Heidelberg: Propylaeum, 2025 (Theoriedenken in der Archäologie, Band 2).https://doi.org/10.11588/propylaeum.1490

Über die Autoren

Martin Renger ist zurzeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Vorderasiatischen Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Profilbereich 40,000 Years of Human Challenges und Doktorand an der Freien Universität Berlin. In seiner Dissertation untersucht er Transformationsprozesse sozialer Ordnungen während der Sesshaftwerdung in Südwestasien. Zudem beschäftigt er sich mit Subjektivierung und Kollektivierung, Gesellschaftstheorien, Subalternität, Postkolonialität, Raum- und Architekturtheorien sowie mit dem Thema Alter und Altern.

Stefan Schreiber ist derzeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Theoretische Archäologie am Leibniz-Zentrum für Archäologie in Mainz. Zudem ist er Mitherausgeber des Journals Forum Kritische Archäologie und leitet den VARM-Theorie-Lesezirkel. Er beschäftigt sich mit posthumanistischen, neomaterialistischen und STS-Ansätzen in der Archäologie, entwickelt theoretische Ansätze zur Untersuchung von Resilienz, Sorgepraktiken und Alternsprozessen.

Alexander Veling hat Archäologie und Soziologie studiert und ist derzeit Doktorand in der Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS) und am Leibniz-Zentrum für Archäologie. Er leitet das Theory Network des Berliner Antike-Kollegs und forscht einerseits zu Sozial- und Kulturtheorien, andererseits zu Theorie und Methodologie der Archäologie. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit historischer und gegenwartsbezogener Archäologie.

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