Alexandra W. Busch diskutiert in Brüssel über den Schutz der Wissenschaftsfreiheit

Wie lässt sich Wissenschaftsfreiheit in Europa wirksam schützen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der G6-Veranstaltung „Choosing Academic Freedom: Europe’s Path to Competitiveness and Democratic Resilience“, die in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union in Brüssel stattfand.

An der Diskussion nahmen die Präsidentinnen und Präsidenten der sechs großen europäischen außeruniversitären Forschungsorganisationen des G6-Netzwerks teil, darunter Alexandra W. Busch, Vizepräsidentin der Leibniz-Gemeinschaft und Generaldirektorin des Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA). Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten sie darüber, wie akademische Freiheit angesichts wachsender politischer und wirtschaftlicher Spannungen langfristig gesichert werden kann.

Busch betonte die zentrale Bedeutung freier Wissenschaft für Europas Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsstärke:

„Es geht nicht nur darum, wie viel Europa in Forschung und Innovation investiert, sondern auch darum, unter welchen Bedingungen wissenschaftliche Exzellenz, Kreativität und langfristige Wettbewerbsfähigkeit wirklich florieren können. Aus Sicht der G6 sollte die akademische Freiheit daher nicht als Nebensache behandelt werden. Sie ist eine strukturelle Voraussetzung für wissenschaftliche Qualität, die Glaubwürdigkeit unserer Institutionen und die Innovationsfähigkeit Europas.“


– Alexandra W. Busch

Im Anschluss an die Veranstaltung diskutierten unter anderem Maria Leptin, Christian Ehler sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft über notwendige politische Maßnahmen zur Sicherung der Wissenschaftsfreiheit in Europa.

Am folgenden Tag trafen sich die Präsidentinnen und Präsidenten der G6-Organisationen zudem mit Christian Ehler und der EU-Kommissarin für Start-ups, Forschung und Innovation, Ekaterina Zaharieva, zu einem weiteren Austausch.

Das G6-Netzwerk unterstreicht in einem gemeinsamen Statement, dass Wissenschaftsfreiheit nicht nur ein europäischer Grundwert, sondern zugleich Voraussetzung für Innovation, internationale Zusammenarbeit und gesellschaftliches Vertrauen in Forschung ist.

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