An dem Forschungsprojekt waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Potsdam, des MONREPOS – Archäologisches Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution in Neuwied, einer Einrichtung des LEIZA, sowie der Universität Leiden beteiligt. Die Ergebnisse wurden jetzt im Fachjournal iScience veröffentlicht.
Die Studie zeigt, dass heutiges Damwild nur noch einen Bruchteil der genetischen Vielfalt seiner warmzeitlichen Vorfahren besitzt. Zugleich beleuchtet sie, wie Klima und menschliches Handeln eine einst vielfältige Art grundlegend umgestalteten. Die Ergebnisse könnten daher auch für Schutzmaßnahmen hilfreich sein.
Publikation
Alberto Rocha-Méndez, Patrick Arnold, Lutz Kindler, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Wil Roebroeks, Fulco Scherjon, Michael Hofreiter, Eemian palaeogenetics demonstrates loss of diversity in modern fallow deer (Dama dama), 2026, iScience 29, 116204, https://doi.org/10.1016/j.isci.2026.116204
Weiterführender Link
Europäisches Damwild vor 120.000 Jahren – dem Verlust genetischer Vielfalt auf der Spur, Medieninformation der Universität Potsdam vom 04.06.2026