Horsepower Projekt mit Award ausgezeichnet

Das Horsepower-Projekt wurde auf der diesjährigen jährlichen Konferenz „Mongolische Archäologie“ in Ulaanbaatar, Mongolei, mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Auf dieser Konferenz werden jährlich alle archäologischen Leistungen und neuen Entdeckungen der Region vorgestellt. Die Auszeichnung würdigt die herausragende wissenschaftliche Qualität und Bedeutung des Projekts.

Die diesjährigen Ausgrabungen des mit einem ERC-Synergy Grands geförderten Horsepower-Projekts konzentrierten sich auf Bestattungen der mittleren Bronzezeit (ca. 1800–1500 v. Chr.) an fünf Fundorten in West- und Zentralmongolei. Die naturwissenschaftlichen Analysen der Funde tragen zu einem besseren Verständnis der bislang wenig erforschten sozio-kulturellen Dynamiken bei und beleuchten die zunehmende Bedeutung des Pferdes in den ländlich geprägten Gemeinschaften Ost-Eurasiens während der Bronzezeit.

„Wir freuen uns sehr über die Anerkennung unserer Arbeit und danken allen Teammitgliedern – Archäologinnen und Archäologen, Studierenden, der Köchin, den Fahrern – ebenso wie den Mitgliedern der lokalen Gemeinschaften, die unsere Arbeit und diese Entdeckungen erst möglich gemacht haben“, erklärt Ursula Brosseder, Leiterin des Kompetenzbereichs Vorgeschichte am LEIZA und Projektmitglied von Horsepower.

Weitere Informationen zum Projekt:

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