Mit der Gründung des heutigen LEIZA als Römisch-Germanisches Zentralmuseum im Jahr 1852 hat Ludwig Lindenschmit d. Ä. die Entwicklung der Archäologie zu einem wissenschaftlichen Fach entscheidend beeinflusst. Mehr als vier Jahrzehnte leitete er das Museum und knüpfte europaweite Netzwerke in einer damals noch jungen Forschungslandschaft. Sein Nachlass im Archiv des LEIZA eröffnet heute spannende Einblicke in diese frühen wissenschaftlichen Verbindungen. Sein Sohn prägte die Geschicke des Museums im beginnenden 20. Jahrhundert als technischer Direktor.
Die rund 2600 Verzeichnungseinheiten, darunter Briefe, Protokolle, Notizen, Zeichnungen, sind vollständig inhaltlich erschlossen und online recherchierbar. Bereits 140 Einheiten stehen als Digitalisat zur Verfügung. Tauchen Sie ein in die Wissenschaftsgeschichte und in das Lebenswerk zweier leidenschaftlicher Archäologen.
