Mobile Konservierungslabore präsentiert

Beim diesjährigen Jahrestreffen der Notfallverbünde am 23. und 24. Juni in Darmstadt stellte unsere Kollegin Ulrike Lehnert aktuelle Entwicklungen aus dem KulturGutRetter Projekt vor – im Mittelpunkt: die weiterentwickelte Version des mobilen Notkonservierungslabors.

  • Vor rund 100 Teilnehmenden aus Notfallverbünden deutschlandweit präsentierte Ulrike Lehnert vom LEIZA die Fortschritte im Projekt, insbesondere bei der Cultural Heritage Response Unit (CHRU). Besonders großes Interesse galt den überarbeiteten Modulen des mobilen Labors – etwa der Fotostation, den Stationen zur Nass- und Trockenreinigung, der Verpackungseinheit sowie dem neuen Trolley-System. Die Optimierungen basieren auf Rückmeldungen aus dem Ausbildungsprogramm und der Vollübung 2024.

Auch die KulturGutRetter ID-Cards, mit denen evakuierte Objekte eindeutig dokumentiert und nachverfolgt werden können, sowie der Einsatz von QGIS und der mobilen App QField zur digitalen Erfassung und Logistik standen im Fokus des Austauschs mit dem Publikum.

Das gut besuchte Treffen spiegelte die wachsende Bedeutung und Dynamik der Notfallverbünde wider – unterstützt durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Diskutiert wurden unter anderem Themen wie Evakuierung von Sammlungen, Safe Havens und der Umgang mit hybriden Bedrohungen für Kulturgut. Ziel der Veranstaltung war es, Vernetzung, Standards und Zusammenarbeit im Notfallschutz für Kulturerbe weiter voranzubringen.
 

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