Ursula Brosseder über Ausgrabungen in der Mongolei – neues Video online

Unsere Kollegin Ursula Brosseder ist eine der führenden europäischen Spezialistinnen für die Archäologie der Mongolei. In einem neuen Video berichtet sie von ihren jüngsten Forschungen im Rahmen des ERC Synergy Grant Projekts Horsepower. Darin gewährt sie Einblicke in den Alltag während der Feldarbeiten in der mongolischen Steppe und schildert die besondere Atmosphäre des Lebens in einer Jurte.

Im Mittelpunkt der aktuellen Kampagne stehen tausende von Pferdeschädeln, die an Gräberfeldern untersucht werden. Sie sind Teil einer umfassenden Forschungsinitiative, die die komplexen Wechselwirkungen zwischen der östlichen Steppe und China vom zweiten Jahrtausend v. Chr. bis zur Gründung des Xiongnu-Reichs und des Qin-Staats nach 300 v. Chr. erforscht.

Das Projekt Horsepower bringt neueste naturwissenschaftliche Methoden – von genetischen Analysen antiker Pferde über die Untersuchung und Verbreitung von Bronzen bis hin zu archäologischen Ausgrabungen – mit sozialwissenschaftlichen Theorien über Macht und Führung in mobilen Gesellschaften zusammen. Dabei arbeiten Partnerinstitutionen aus Oxford, Toulouse, London, Mainz, China und der Mongolei eng zusammen.

Neben der wissenschaftlichen Arbeit ist dem internationalen Forschungsteam auch der Austausch mit einer breiten Öffentlichkeit wichtig. Lokale Gemeinschaften, Pferdefans und Künstlerinnen und Künstler werden in das Projekt eingebunden und tragen dazu bei, die Faszination für die archäologischen Funde und deren historische Bedeutung weiterzutragen.

zum Video mit Ursula Brosseder auf Youtube


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