Vor rund 10.000 Jahren begann ein Wandel, der das Leben der Menschen in Europa grundlegend veränderte – und dessen Folgen bis heute spürbar sind. Die Menschen wurden nach und nach sesshaft, begannen Ackerbau und Viehzucht zu betreiben und entwickelten neue Formen des Zusammenlebens.
Doch woher kamen diese neuen Ideen und Techniken? Ihre Ursprünge liegen unter anderem in Südwestasien. In ihrem Vortrag geht Barbara Horejs anhand neuester Forschungsergebnisse aus den Regionen zwischen Mesopotamien und Europa der Frage nach, wie sich diese Innovationen verbreiteten, welche Veränderungen sie auslösten und wie sie unser Bild von der frühen Geschichte Europas verändern.
Dabei betrachtet sie nicht nur die Menschen, sondern auch Tiere, Pflanzen und die natürlichen Lebensräume, die ihren Alltag prägten. So eröffnet die Archäologie neue Perspektiven auf eine Zeit, in der sich die Grundlagen unserer heutigen Lebensweise herausbildeten.
An diesem Tag hat die Bibliothek des LEIZA bis 18.00 Uhr für Sie geöffnet.
