Archäologie trifft Innovation: Über die Ursprünge Europas vor 10.000 Jahren

Barbara Horejs lächelt in die Kamera und hält ein archäologisches Objekt in ihrer Hand. Im Hintergrund ist eine archäologische Ausgrabungsstelle mit freigelegten Erdschichten und weiteren Personen zu sehen.

Vortrag von Prof. Dr. Barbara Horejs, wissenschaftliche Direktorin am Österreichischen Archäologischen Institut sowie Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des LEIZA.

Vor rund 10.000 Jahren begann ein Wandel, der das Leben der Menschen in Europa grundlegend veränderte – und dessen Folgen bis heute spürbar sind. Die Menschen wurden nach und nach sesshaft, begannen Ackerbau und Viehzucht zu betreiben und entwickelten neue Formen des Zusammenlebens. 

Doch woher kamen diese neuen Ideen und Techniken? Ihre Ursprünge liegen unter anderem in Südwestasien. In ihrem Vortrag geht Barbara Horejs anhand neuester Forschungsergebnisse aus den Regionen zwischen Mesopotamien und Europa der Frage nach, wie sich diese Innovationen verbreiteten, welche Veränderungen sie auslösten und wie sie unser Bild von der frühen Geschichte Europas verändern.
Dabei betrachtet sie nicht nur die Menschen, sondern auch Tiere, Pflanzen und die natürlichen Lebensräume, die ihren Alltag prägten. So eröffnet die Archäologie neue Perspektiven auf eine Zeit, in der sich die Grundlagen unserer heutigen Lebensweise herausbildeten.
 

An diesem Tag hat die Bibliothek des LEIZA bis 18.00 Uhr für Sie geöffnet.

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Termine

  •  Leibniz-Zentrum für Archäologie
    Ludwig-Lindenschmit-Forum 1
    55116 Mainz
  •   Der Eintritt ist frei!
  •  28.10.2026, 18:00 Uhr

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