Wo auch immer Menschen in Küstennähe siedelten und sich von marinen Ressourcen ernährten, haben sie uns die nicht verzehrbaren Essensreste (Schalen von Muscheln und Schnecken, Fischgräten usw.) in Form von Küchenabfallhaufen hinterlassen, zum Teil von beachtlichem räumlichem Ausmaß. Die wissenschaftliche Untersuchung solcher shell middens begann in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Dänemark. Später rückten auch zusehends andere Lokalitäten weltweit ins Blickfeld. In meinem Vortrag stelle ich Bespiele vor, was sich über das Leben früherer Menschen sowie das Klima aus diesen Hinterlassenschaften mit modern wissenschaftlichen Methoden ableiten lässt.
Der Vortrag findet hybrid statt. Für die Online-Teilnahme schreiben Sie bitte bis einschließlich 01.11.2026 eine E-Mail an anmeldung(at)leiza.de. Spätere Anmeldungen können leider nicht berücksichtigt werden.
Sie erhalten kurz vor der Veranstaltung einen Zoom-Link.
Eine Veranstaltung des Forschungsfeldes “Wechselwirkungen zwischen Menschen und Umwelten” am LEIZA.
