Pompeji: Archäologie einer Katastrophe

Ein Vortrag von Dr. Gabriel Zuchtriegel (Parco archeologico di Pompei, Italien) in der Reihe "Mainzer Vorträge zur Römischen Archäologie" (MaVRA).

Die wissenschaftliche Erforschung Pompejis hat vor allem das Leben und die materielle Kultur vor dem Vesuvausbruch in den Blick genommen. Der Vesuvausbruch selbst ist dagegen häufig Thema von Ausstellungen, populärwissenschaftlichen Werken, Kunstwerken, Dokumentar- und Spielfilmen. Der Vortrag stellt, ausgehend von neuen Ausgrabungen und Forschungen, die Frage, was wir heute aus wissenschaftlicher Sicht über den Vulkanausbruch von 79 n. Chr., der Pompeji und Herculaneum zerstörte, sagen können. Neben der Archäologie spielen dabei auch Vulkanologie, Geologie, Botanik und Anthropologie eine Rolle. 

Was passierte genau an jenem Tag 79 n. Chr. War es wirklich der 24. August, wie Plinius überliefert? Gab es Überlebende, und wenn ja, kamen sie zurück? Wie ging es nach der Katastrophe weiter? Auch wenn wir nicht alle Antworten auf diese Fragen kennen, gibt es eine Menge neuer Erkenntnisse, die uns bei ihrer Erforschung weiterhelfen.


Der Vortrag ist Teil der Reihe "Mainzer Vorträge zur Römischen Archäologie" (MaVRA), gemeinsam veranstaltet von dem Arbeitsbereich für Klassische Archäologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Leibniz-Zentrum für Archäologie.

An diesen Tagen hat die Bibliothek bis 18.15 Uhr für Sie geöffnet.

→ Alle Termine in der Übersicht

  •  Teilen
  •  Link kopieren
  •  Artikel drucken

Termine

  •  Leibniz-Zentrum für Archäologie
    Ludwig-Lindenschmit-Forum 1, Vortragssaal
    55116 Mainz
  •   Der Eintritt ist frei!
  •  16.12.2026, 18:15 Uhr

Informiert bleiben!

Regelmäßige LEIZA-Updates im Posteingang: Jetzt unseren Newsletter abonnieren