Spuren der römischen Armee nördlich der mittleren Donau während der Markomannenkriege

Ein Vortrag von Dr. Balázs Komoróczy (Czech Academy of Sciences Brno, Tschechien) in der Reihe "Mainzer Vorträge zur Römischen Archäologie" (MaVRA).

Die Markomannenkriege sind eine der wichtigsten kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen dem Römischen Reich und den Stämmen jenseits seiner Grenzen, die wir gemeinhin als Germanen bezeichnen. Obwohl die Geschichte der Kriege in groben Zügen aus fragmentarischen literarischen Quellen seit langem bekannt war, haben erst die Ergebnisse der archäologischen Forschungen der letzten Jahrzehnte ein detaillierteres Verständnis der Kriege ermöglicht. Heute ist es möglich, eine Reihe von römischen Militärobjekten zu identifizieren, die materielle Grundausstattung der dort operierenden Truppen zu umreißen, aber auch die verschiedenen Formen der Interaktionen mit der lokalen Bevölkerung zu erfassen. In diesem Vortrag werden die wichtigsten archäologischen Fundstellen und ihre Aussagen zu diesen Kriegen, die einen Wendepunkt in den römisch-germanischen Beziehungen darstellen, zusammengefasst.
 

Der Vortrag ist Teil der Reihe "Mainzer Vorträge zur Römischen Archäologie" (MaVRA), gemeinsam veranstaltet von dem Arbeitsbereich für Klassische Archäologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Leibniz-Zentrum für Archäologie.

An diesen Tagen hat die Bibliothek bis 18.15 Uhr für Sie geöffnet.

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Termine

  •  Leibniz-Zentrum für Archäologie
    Ludwig-Lindenschmit-Forum 1, Vortragssaal
    55116 Mainz
  •   Der Eintritt ist frei!
  •  24.06.2026, 18:15 Uhr

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